Aufgrund der aktuellen Finanzlage Deutschlands, soll der Euro einmal genauer unter die Lupe genommen werden. Oder besser gesagt seine Kaufkraft im Ausland. Das Ergebnis: Im Ausland bekommt man oft mehr für sein Geld als in den heimischen Gefilden.
Dänemark und Schweiz: immer noch teurer als Deutschland
Besonders teuer ist es immer noch in Dänemark und in der Schweiz, wo die Kaufkraft des Euro wohl ein Fünftel niedriger ist als in Deutschland. Aber auch im Süden muss man tiefer in die Tasche greifen: Italien und Frankreich locken zwar mit schönen Landschaften und kulinarischen Leckereien in ihr Gebiet, allerdings geben Sie den Touristen auch weniger für ihr Geld.
Günstiges Ausland: Mittel- und Osteuropa
Günstiger als in Deutschland sei nach wie vor Mittel- und Osteuropa. In Ungarn und Polen erhält man für einen Euro im Schnitt so viel, wofür man in Deutschland zwischen 1,15 und 1,2 Euro bezahlen würde. Speziell in Polen lassen sich für einen Euro sogar 28 Prozent mehr Waren und Dienstleistungen erwerben als in Deutschland. In Ägypten seien die Waren und Dienstleistungen um gut ein Viertel billiger als in Deutschland und auch der Durchschnittspreis in Tschechien liege mit 15 Prozent unter dem deutschen Standard.
Zwei Sonderfälle: Dollar und Britisches Pfund
Nicht unbemerkt an der Kaufkraft des Euro geht der in jüngster Zeit stark gesunkene Wechselkurs des Euro zum US-Dollar vorüber. Während ein Aufenthalt in den USA vor drei bis vier Jahren noch viel günstiger war, ist der Unterschied heute nicht mehr so groß.
Das Englische Pfund musste im Vergleich zum Euro ganz große Einbußen vermerken. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich die Kaufkraft des Euro gegenüber dem Britischen Pfund ganz deutlich verändert: Während man in England im Jahr 2009 für einen Euro 10 Prozent mehr Güter kaufen konnte, war das Verhältnis die Jahre zuvor immer umgekehrt. Vor fünf Jahren war das Britische Pfund sogar noch 20 Prozent mehr wert als der Euro. Grund für diese Entwicklung war die starke Abwertung des Britischen Pfunds in den letzten beiden Jahren. Und dadurch ist für uns Deutsche eine Englandreise relativ günstig und bekommen wir für das gleiche Geld mehr an Dienstleitungen und Produkten als hierzulande. Na dann, ab in den Urlaub!
Noch nix da .. kommentartechnisch gesehen ... :)
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