Eine äquivalente Alternative zu Risikoanlagen

Was ist Festgeld? – Die Finanzkrise hat Spuren hinterlassen, viele Anleger haben ihr Geld durch Aktienspekulationen und Fondseinlagen verloren. Wer diesen Fehler nicht oder nicht noch einmal machen will, der zählt am besten auf renditesicheres Festgeld.

Die Antwort auf die Frage: Was ist Festgeld?

Der Anlagebetrag wird auf zwei Arten „fest“ bei der Bank eingelagert. Zum einen bekommt der Kunde feste Zinsen, zum anderen ist das Konto über einen gewissen Zeitraum fest gesichert, also unantastbar. Das heißt, dass man, auch wenn es gerade finanziell eng wird, nicht an sein Geld herankommt, es wird erst am Ende der vereinbarten Laufzeiten verzinst wieder ausgezahlt.

Der Zinssatz

Hier gilt: Je länger der angelegte Betrag auf dem unzugänglichen Festgeldkonto liegt, desto mehr Zinsen gibt es dafür. Leider ist in den vergangenen Monaten der Zinssatz für Festgelder, auch durch Zinssenkungen der Europäischen Zentralbank, weiter zurück gegangen. Bei einem Anlagezeitraum von sechs Monaten wird ein Zins von maximal 1,75 Prozent ausgezahlt, ein Jahr bringt bis zu 2,05 Prozent und wer sich für 24 Monate festlegen kann, hat zur Zeit Chancen, sein Geld mit 2,60 Prozent Zinsen anzulegen.

Optimale Summe, optimaler Zeitraum

Die meisten Banken geben nur bis zu einer Summe von 20.000 Euro Garantie dafür, dass das Geld bei einer eventuellen Insolvenz des Konzerns an den Kunden zurückgezahlt werden kann. Beträge, die über diesem Rahmen liegen, können nicht 100-prozentig abgesichert werden. Sollte der Anleger mit dem Gedanken spielen, sein Geld auf Grund des hohen Zinssatzes für mehrere Jahre einzulagern, gilt es genau abzuwägen. Denn sollte die Bank in der Zwischenzeit den Zins erhöhen, wirkt sich das nicht auf das angelegte Geld aus. Dieses wird weiterhin mit dem Prozentsatz verzinst, der bei Vetragsschließung festgelegt wurde. Gegenteilig bedeutet dies natürlich auch, dass das eigene Festgeld bei einer Zinssenkung unberührt bleibt.

Spekulation

In gewisser Weise hat die Eröffnung eines Festgeldkontos also doch etwas mit dem Aktienmarkt zu tun. Auch hier muss man spekulieren, abwägen, anlegen oder es sein lassen. Wer davon ausgeht, dass das Maximum des Zinssatzes nun ausgeschöpft sei, dem wird geraten, sein Geld jetzt anzulegen. Wer glaubt, der Zinssatz wird noch steigen, der wartet oder legt nur für kurze Zeit an. Der Zeitraum an sich sollte eher nach der Einschätzung des eigenen finanziellen Bedarfs als nach Zinsen festgelegt werden. Ist das Geld erst einmal für zwei Jahre nicht zugänglich, dann können auch keine spontanen Investitionen mehr getätigt werden.

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