Die deutschen Verbraucher halten in der Krise an ihrem Sparkurs fest und setzen weiterhin auf sichere Anlagemöglichkeiten wie dem Festgeld. Das ergab eine aktuelle Studie des Finanzportals “FinanceScout24″.
Zwei von drei Verbrauchern legen sich auch in der Krise ein finanzielles Polster an. Das ist die wichtigste Erkenntnis aus der bevölkerungsrepräsentativen Untersuchung, die in Kooperation mit dem Marktforschungsinstitut Innofact durchgeführt wurde. Rund 70 Prozent der Befragten gaben an, sich von der Krise nicht in ihre Sparpläne hereinreden zu lassen und an ihrer Anlagestrategie festhalten zu wollen. Nur sechs Prozent gaben hingegen an, ihre Strategie bereits verändert zu haben. Dabei war die Unsicherheit bei jüngeren Teilnehmern deutlicher spürbarer: Sie haben ihre Sparplan den Ergebnissen der Studie nach öfter überdacht als ältere, erfahrenere Bürger.
Geschlechterunterschiede
Zu den Favoriten der Anleger gehören nach wie vor Festgeld- und Tagesgeldanlagen sowie das klassische Girokonto. Das zeigt, dass die Faktoren Sicherheit und auch schnelle Verfügbarkeit generell wichtige Auswahlkriterien darstellen. Im Vergleich der Geschlechter fiel auf, dass Frauen gemeinhin konservativer und sicherer anlegten als ihre männlichen Spargenossen: Während in den Top 3 der weiblichen Sparer das Sparschwein vorkam, wählten die Männer Investmentfonds – also eine risiko-, aber auch chancenreichere Anlage – unter die attraktivsten 3 Anlagemöglichkeiten.
Dr. Errit Schlossberger, CEO FinanceScout24, kommentiert die Ergebnisse in einer Pressemitteilung und leitet aus ihnen einen Ratschlag für Sparer ab: “Die Flexibilität steht bei den Verbrauchern augenscheinlich ganz oben, das spricht für eine gewisse Verunsicherung. Anleger sollten aber Tages- und Festgeld dem Sparschwein oder dem Kopfkissen vorziehen, denn die Renditen sind angesichts der aktuellen Inflationsrate durchaus lukrativ”, erklärt Schlossberger.
Noch nix da .. kommentartechnisch gesehen ... :)
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